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Weiterlesen...Die Galleria Colonna zählt zu den größten und ältesten Privatpalästen Roms und beherbergt eine der gewaltigsten Kunstsammlungen der Stadt. Sie liegt am Fuß des Quirinal, direkt neben der Kirche Santi Apostoli, im selben Gebäudekomplex wie der Palazzo Colonna. Zugang zur Galerie erhält man über den Haupteingang an der Via XXIV Maggio.
Geschichte
Der Palazzo Colonna entstand Mitte des 17. Jahrhunderts, teilweise auf den Ruinen des antiken römischen Serapeums. Zwischen 1300 und 1500 diente er der Familie vor allem als Festung. Am 11. November 1417 wurde Oddone Colonna zum Papst gewählt und nahm den Namen Martin V. an. Während seines Pontifikats machte er den Palazzo Colonna zu seiner päpstlichen Residenz und Amtssitz. Bis zu seinem Tod im Jahr 1431 lebte er dort, seit 1420.

Gegründet wurde die Galerie 1654 von Kardinal Girolamo I. Colonna und seinem Neffen Lorenzo Onofrio Colonna. Den Entwurf des Palastes lieferte der Architekt Antonio Del Grande. Eingeweiht wurde die Galerie schließlich 1700 von Philip II., dem Sohn Lorenzo Onofrios. An der prunkvollen Deckengestaltung wirkten 1702 unter anderem G. Coli, Sebastiano Ricci und Chiari G. mit. Ein Jahr später öffnete die Filippo-Colonna-Galerie ihre Pforten.
Als die Truppen Kaiser Karls V. 1527 Rom überfielen, blieb der Palazzo Colonna von der Zerstörung verschont, ein Verdienst der engen Beziehungen zwischen dem Kaiserhaus und der Familie Colonna. In jenen Tagen wurde der Palast zu einem der wenigen sicheren Zufluchtsorte der Stadt und bot mehr als dreitausend Römern Schutz.
Die Galerie
Die Galleria Colonna gilt als eines der kostbarsten Schmuckstücke des römischen Barock. Sie besteht aus zahlreichen Räumen, jeder mit seiner ganz eigenen Gestaltung. Manche schmücken Fresken aus dem Jahr 1664, geschaffen von Pieter Mulier, Crescenzia Onofri und Claude Lorraine. Andere Räume zieren Fresken von Pietro Bianchi und Pompeo Batoni aus dem 18. Jahrhundert. Im älteren Flügel der Galerie finden sich zudem die Räume der Prinzessin Isabelle, deren Fresken von Carlo Cesi, Pinturicchio und Antonio Tempesta stammen.
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