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Weiterlesen...Ein Besuch der Vatikanischen Museen ist ein unvergessliches Erlebnis. Hier trifft man nicht nur auf eine der größten Kunstsammlungen der Welt, sondern auch auf Paläste und Säle, die als beeindruckendes Zeugnis der Pracht der Renaissance gelten. Fast jeder große Name der italienischen Kunstgeschichte ist hier vertreten. Für jeden Kunstliebhaber ein wahres Paradies, garantiert dieser Ort jedem Besucher pure (und faszinierende) Freude. Von den Böden bis zu den Decken, von altägyptischer Kunst bis zur göttlichen Schönheit der Sixtinischen Kapelle: Machen Sie sich bereit, verzaubert zu werden.
Tickets für die Vatikanischen Museen können normalerweise direkt am Eingang gekauft werden. Aber Vorsicht: Die Warteschlangen sind lang, meist um die zwei Stunden, manchmal noch länger. Wegen der Corona-Pandemie ist es bis auf Weiteres ohnehin notwendig, die Tickets vorab online zu erwerben.
Und selbst wenn wieder Normalität einkehrt: Wer nicht zwei Stunden seines Urlaubs in der prallen Sonne mit kaum Schatten verbringen möchte, sollte die Tickets im Voraus buchen.

Treffen Sie Ihren Guide auf dem Petersplatz und beginnen Sie Ihre Tour mit dem Aufstieg auf die Kuppel der Basilika. Genießen Sie den Blick aus der Vogelperspektive auf den Marmorboden und sehen Sie sich die Mosaike der Kuppel aus der Nähe an. Steigen Sie noch höher, um sich auf dem obersten...

Nutzen Sie diese Eintrittskarten für eine Tour durch die Vatikanischen Museen und besichtigen Sie Meisterwerke der Renaissancekunst. Gehen Sie durch Galerien voller Skulpturen, Gemälde und historischer Artefakte. Sehen Sie sich die berühmte Decke der Sixtinischen Kapelle an, die von Michelangelo...

Der Vatikan mag das kleinste Land der Welt sein, aber mit insgesamt 11 Museen in den Vatikanischen Museen sowie dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle ist die winzige päpstliche Enklave in der Kunstwelt weit überdurchschnittlich. Tauchen Sie mit dieser umfassenden Tour ein und erkunden Sie die...

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, aber Sie können die besten Teile der Stadt an einem Tag sehen! Mit der Rome Tourist Card erhalten Sie alles, was Sie brauchen, um die wichtigsten Highlights Roms zu erkunden. Sie können sogar die Reihenfolge wählen, in der Sie die Dinge sehen möchten, was sie perfekt für die Planung Ihres eigenen individuellen Abenteuers macht.
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Die Museen bilden einen Komplex aus mehreren päpstlichen Museen und Galerien, untergebracht in den Apostolischen Palästen, zu denen auch die für die Öffentlichkeit zugänglichen Papstgemächer gehören. Von den Stanzen des Raffael, einer Reihe von Sälen nahe dem Eingang, die Raffaello Sanzio ausgestaltet hat, bis hin zur weltberühmten Sixtinischen Kapelle Michelangelos: Kunst begegnet Ihnen hier auf Schritt und Tritt.
Die Vatikanischen Museen beherbergen umfangreiche Sammlungen von Skulpturen, Kunstwerken und Artefakten von der Antike bis zur Gegenwart. Insgesamt zählt man 26 Museen, Galerien, Kapellen und Säle (oder „sale“).
Rund 20.000 Kunstwerke sind ausgestellt (weitere 70.000 sind derzeit nicht zugänglich). Zu den wichtigsten Sammlungen gehören:
Die Vatikanische Pinakothek – Sie zeigt Gemälde vom 11. bis zum 19. Jahrhundert mit einem klaren Schwerpunkt auf der Renaissance. Unter den vertretenen Künstlern finden sich Werke von Giotto, Pinturicchio, Leonardo Da Vinci, Caravaggio, Tiziano und Raffaello Sanzio.
Das Gregorianisch-Ägyptische Museum – 1839 von Papst Gregor XVI. gegründet, umfasst dieser Bereich Hunderte Denkmäler, Statuen und Artefakte aus dem alten Ägypten, Mesopotamien und Assyrien. Einige Fundstücke, darunter Statuen, Mumien und Schmuckstücke, reichen bis ins 21. Jahrhundert vor Christus zurück.
Das Museo Pio-Clementino – Vorwiegend der griechischen und römischen Antike gewidmet, erstreckt es sich über 14 Ausstellungssäle. Hier befinden sich die berühmte Laokoon-Gruppe und der Apollo vom Belvedere.
Das Gregorianisch-Etruskische Museum – Mit Artefakten wie Terrakotta-Vasen und Bronzen.
Das Museo Pio Cristiano – Diese Räume beherbergen Statuen und Sarkophage aus der frühchristlichen Tradition, darunter die Statue des Guten Hirten aus dem 3. Jahrhundert, die bis heute älteste bekannte Christus-Darstellung.

Das Museo Chiaramonti – Von Antonio Canova entworfen, folgt es der Idee, einen einzigartigen Ort zu schaffen, der die drei „Schwesterkünste“ Malerei, Bildhauerei und Architektur vereint. Zwischen Dutzenden von Marmorstatuen, die größtenteils aus der Zeit des Römischen Reichs stammen, bewundern Sie hier auch eine von Bramante gestaltete Kolonnade sowie die weltweit größte Sammlung antiker Grabsteine.
Das Ethnologische Museum – Hier finden sich Fundstücke und Artefakte aus allen vier Ecken der Welt, Zeugnisse der weltweiten Missionsreisen der Päpste. Eine Hommage an die Völker dieser Welt und ihre Kulturen.
Die Raffael-Zimmer – Im zweiten Stock des Apostolischen Palastes gelegen, sind die einst privaten Gemächer von Papst Julius II. reich mit Fresken von Raffaello Sanzio ausgestattet.
Die Kapellen – Manche Päpste ließen sich innerhalb der Apostolischen Paläste eine eigene, private Kapelle als Teil ihrer Gemächer errichten. Die berühmteste ist zweifellos die Sixtina. Von Papst Sixtus IV. erbaut und von Anfang an reich verziert, erlangte sie Weltruhm, als Julius II. Michelangelo bat, das Deckengewölbe und die darunterliegende Wand zu bemalen. Das Ergebnis ist vermutlich der eindrucksvollste Ausdruck der Renaissance-Kunst, den Sie je zu Gesicht bekommen werden. Am Eingang der Kapelle wird um Stille gebeten. Sobald Sie eintreten, wird Ihnen das kaum schwerfallen, denn die Ehrfurcht vor diesem heiligen Ort nimmt einem förmlich die Sprache, versprochen. Die Genesis (mit der Erschaffung Adams) und die überwältigende Majestät des Jüngsten Gerichts sind schlicht unvergesslich.
Die übrigen Kapellen sind weniger bekannt, aber ebenso einen Besuch wert. Die sogenannte Niccoline-Kapelle zeigt Gemälde von Fra Angelico und einen prunkvollen Dekor, für den Gold aus Amerika verwendet wurde.
Die Raffael-Zimmer – Im zweiten Stock des Apostolischen Palastes zeigen die privaten Gemächer von Papst Julius II. Fresken von Raffaello Sanzio.
Direkt an die Museen angrenzend, können Sie die Vatikanischen Gärten besuchen. Ursprünglich 1279 angelegt, dienten sie den Päpsten stets als Ort der Ruhe und Besinnung. Während der Renaissance wurde die Gestaltung der Gärten vollständig erneuert. Die Statuen, Brunnen und kleinen Tempel, die sich über die 23 Hektar dieses stillen Areals verteilen, gehen auf Architekten wie Donato Bramante und Pirro Ligorio zurück.
Das Museum hat vor Kurzem sein 500-jähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Eröffnung wurde es von den Päpsten und ihren Familien großzügig gefördert und stetig erweitert. Als Gründer gilt Julius II., der als Förderer Michelangelos begann, Kunstwerke zusammenzutragen. Papst Alexander VII. beauftragte im 17. Jahrhundert Gian Lorenzo Bernini mit dem Bau der Scala Regia (der königlichen Treppe). Sie verbindet den Petersdom mit den Raffael-Zimmern und der Sixtinischen Kapelle.
Die Päpste Clemens XIV. (1769-1774) und Pius VI. (1775-1799) richteten die erste kuratorische Abteilung des Museums ein. Das Museo Pio-Clementino trägt sogar ihre Namen. Später erweiterte Papst Pius VII. (1800-1823) die Sammlung um zahlreiche klassische Antiquitäten. Er gründete das Museo Chiaramonti und die Galerie Braccio Nuovo. Zudem baute er die Epigraphische Sammlung aus, die vollständig in der Galleria Lapidaria erhalten blieb.
Ursprünglich war das Museum nur einem ausgewählten Publikum zugänglich, hauptsächlich Gelehrten, Künstlern und Adligen. Erst 1771 öffnete Clemens XIV. die Sammlungen der breiten Öffentlichkeit.


Die Laokoon-Gruppe war das allererste „Stück“ des Museums. Sie zeigt den Priester Laokoon, der die Bürger Trojas vergeblich davon abzuhalten versuchte, das berühmte Holzpferd der Griechen anzunehmen, wohl das raffinierteste vorgetäuschte Friedensangebot der Antike! Die Statue wurde Anfang des 16. Jahrhunderts in einem Weinberg entdeckt. Papst Julius II. erfuhr vom Fund und schickte den damals im Vatikan tätigen Künstler und Kunstkenner, um sie sich anzusehen. Dieser Künstler war niemand anderes als Michelangelo, der sofort erkannte, dass es sich beim Laokoon um ein wertvolles, einzigartiges Werk handelte.
Bei Ihrem Rundgang durch die Museen führt der Weg auch durch die Sala delle Carte Geografiche (die Galerie der Landkarten). 1580 auf Wunsch von Papst Gregor XIII. angelegt, ist die Galerie 120 Meter lang. Die Wandfresken zeigen etwa 40 geografische Karten Italiens, mit selbst kleinsten Details zu Städten, Straßen und historischen Ereignissen, ergänzt um Meere, Flüsse, Berge und sogar botanische Informationen zur Halbinsel. An der Decke illustrieren rund 50 Fresken Wunder und außergewöhnliche Ereignisse, die sich im Laufe der Jahrhunderte in Italien zugetragen haben.
Die berühmte Marmorstatue des Apoxyomenos (eines jungen Athleten) wurde 1849 in einer römischen Straße namens Vicolo delle Palme gefunden. Der Fund war so aufsehenerregend, dass die Straße daraufhin in Vicolo dell'Atleta umbenannt wurde. Im antiken Rom stand eine Bronzekopie der Statue in der Thermenanlage der Agrippa. Kaiser Tiberius war so angetan von ihr, dass er sie in seine private Residenz bringen ließ. Doch er hatte nicht bedacht, dass auch die Römer die Statue liebten, und musste sie nach hitzigen Auseinandersetzungen mit der Bevölkerung schließlich wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen lassen. Die Statue gilt als die erste, die im „Rundum-Stil“ gefertigt wurde, das heißt, sie entfaltet ihre volle Wirkung erst, wenn man um sie herumgeht. Zuvor wurden Statuen eher „frontal“ konzipiert, ähnlich wie Gemälde.

Raffaels Fresko „Die Schule von Athen“ in den Raffael-Zimmern ist nicht nur ein unglaubliches Meisterwerk. Raffael verlieh den größten Philosophen die Gesichtszüge seiner Zeitgenossen: Platon trägt die Züge Leonardo Da Vincis, Euklid die von Bramante, und Heraklit ist als Michelangelo dargestellt, samt der Stiefel, die dieser ständig trug.
Das Jüngste Gericht zählt zu den größten Fresken der Renaissance. Michelangelo malte insgesamt 300 Figuren an die Wand, darunter sein „verstörendes“ Selbstporträt in Form seiner eigenen, geschundenen Haut, die vom Heiligen Bartholomäus unter Christus gehalten wird. Einigen neueren Deutungen zufolge spiegelt dies die extreme Erschöpfung und den Kampf wider, den Michelangelo während der Arbeit an diesem riesigen Fresko durchlebte.
Das größte Leinwandgemälde der Museen ist „Die Schlacht bei Wien“ des polnischen Künstlers Jan Matejko. Es zeigt den polnischen König Johann III., der 1683 Wien von der türkischen Belagerung befreit. Es wurde 1883 gemalt und misst 9 mal 4,5 Meter.
Neben zahlreichen Meisterwerken der Antike und der Renaissance beherbergt das Museum auch modernere Kunstwerke. Eines davon ist die auffällige Wendeltreppe, die Giuseppe Momo 1932 entwarf. Papst Pius XI. hatte Momo zum offiziellen Architekten des Vatikans ernannt. Die berühmte Konstruktion besteht aus zwei ineinander verschlungenen Treppenläufen, die eine Doppelhelix bilden.


Die Museen sind an folgenden Tagen geschlossen: 1. und 6. Januar, 11. Februar, 19. März, Ostersonntag und Ostermontag, 1. Mai, 29. Juni, 15. August, 1. November, 8., 25. und 26. Dezember. Zudem bleiben die Museen sonntags geschlossen, außer am letzten Sonntag im Monat.
Fotografieren mit der Kamera ist erlaubt, die Nutzung von Blitzlicht und Selfie-Sticks ist jedoch strikt verboten. Blitzlicht kann chemische Reaktionen beschleunigen, die zur Beschädigung der Kunstwerke führen. In der Sixtinischen Kapelle ist das Fotografieren jeglicher Art grundsätzlich verboten.
Das Berühren der Kunstwerke im Museum ist ebenfalls untersagt. Automatisierte Überwachungssysteme sind mit der elektronischen Alarmanlage synchronisiert und schlagen bei jeder Berührung eines Exponats Alarm. Zusätzlich überwacht das Personal die Räume kontinuierlich von Hand.
Wie in jeder Kirche oder an anderen heiligen Orten ist angemessene Kleidung Pflicht: Ärmellose Oberteile, kurze Hosen und Miniröcke sind nicht erlaubt. Essen und Getränke dürfen nicht ins Museum mitgenommen werden, können aber an der Garderobe am Eingang abgegeben werden. Innerhalb der Museen gibt es mehrere Verpflegungsstationen sowie eine Cafeteria. Die Museen sind familienfreundlich: Es gibt einen Wickelraum, und für Kinderwagen stehen Aufzüge zur Verfügung. Beim Eintritt in die Sixtinische Kapelle sollten Sie Ihr Handy ausschalten und absolute Stille bewahren. Aus Sicherheitsgründen steht innerhalb der Museumsräume kein WLAN zur Verfügung.
COVID-Update: Seit Anfang Mai 2021 sind die Vatikanischen Museen offiziell wieder geöffnet. Besuche sind nur mit vorheriger Buchung möglich. Während des Besuchs müssen die Abstandsregeln eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
Der Eingang zu den Museen befindet sich in der Viale Vaticano 6. Sobald Sie eintreten, befinden Sie sich bereits auf dem Territorium des Vatikanstaats. Mit der U-Bahn erreichen Sie das Museum über die Linea A. Steigen Sie entweder an der Station Ottaviano-Musei Vaticani oder an der Station Cipro aus. Von beiden Haltestellen sind es etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß bis zum Eingang des Museums.
Der Name dieses Platzes stammt von der Pappel, einem sommergrünen Baum aus der Familie der Weiden. Der Platz wurde zwischen 1811 und 1822 von Guiseppe Valadier entworfen.
Weiterlesen...Im Jahr 1730 organisierte Papst Clemens XII. einen Architektenwettbewerb, wobei die Aufgabe darin bestand, einen Brunnen zu entwerfen.
Weiterlesen...Der Petersdom befindet sich am Petersplatz in Vatikanstadt. Der Dom ist nicht nur die wichtigste Kirche Roms, sondern auch die erste der sieben Pilgerkirchen in Rom.
Weiterlesen...Die Vatikanischen Museen bestehen aus mehreren Museen und Galerien des Vatikans, welche für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
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